„Dem Volk aufs Maul schauen“

Gemeindeversammlung im Gottesdienst

   

Termin:

  • Sonntag, 17.9.17        um 10 Uhr

 

Gottesdienst und Gemeindeversammlung

(Beginn in der Kirche und anschl. im Gemeindehaus)



Im seinem berühmten Sendbrief vom Dolmetschen (1530) hat Martin Luther die Prinzipien seiner Bibelübersetzung eindrucksvoll dargelegt und verteidigt. Er schreibt u. a.:

 

  • »man mus nicht die buchstaben inn der lateinischen sprachen fragen, wie man sol Deutsch reden, wie diese esel thun, sondern, man mus die mutter jhm hause, die kinder auff der gassen, den gemeinen man auff dem marckt drumb fragen, und den selbigen auff das maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetzschen, so verstehen sie es den und mercken, das man Deutsch mit jn redet.«

 

 Martin Luther war ein großer Meister darin dem Volk aufs Maul zu schauen. Seine Bibelübersetzung ist bis heute unübertroffen und sein Einfluss auf die deutsche Sprache ist bis heute in Wortschöpfungen und Redewendungen wahrzunehmen.

 

 Der Gottesdienst mit eingebauter Gemeindeversammlung ist eine Veranstaltung der Reihe „Reformationsjubiläum“ und wird sich mit dieser Wortgewalt Luthers beschäftigen.

 


Musik in der Kirche

Glanzlichter für Sopran, Trompete und Orgel

   

Termin:

  • Sonntag, 17.9.17        um 17 Uhr

in der Kirche

 

Vorverkauf:

  • Gemeindebüro, Alt Langenhain 41;
  • Bäckerei Schwenk, Langenhain;
  • Hofheimer Buchhandlungen

Zwei Hofheimer Musiker kommen nach Langenhain

 

 

 

Die Sopranistin Claire Singher und der Trompeter Sebastian Zech starteten beide von Hofheim aus ihre musikalische Laufbahn und können mittlerweile auf eine internationale Karriere zurück blicken. Gemeinsam mit dem Organisten und Orgelsachverständigen der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau (EKHN) Thomas Wilhelm lassen sie in der Langenhainer Kirche Werke von Humperdinck, Donizetti, Händel, Lindberg u.a. erklingen.

 

 

 

Karten bekommen Sie für 15€ (ermäßigt 10€) im Vorverkauf oder an der Abendkasse.

 


Abendgottesdienst mit Abendmahl

   

Termin:

  • Sonntag, 24.9.17        um 17 Uhr

in der Kirche


Warum findet das Abendmahl fast immer am Vormittag statt? Warum gibt es dabei Brot? Und warum Wein? Das Abendmahlsgeschirr ist edel und wertvoll. Das Essen hingegen sehr bescheiden. Und warum sehen die Leute immer so ernst und fast ein bisschen steif aus? Miteinander essen und trinken könnte doch etwas Fröhliches sein? Haben Sie sich schon einmal Gedanken dieser Art gemacht?

 

 

In diesem Gottesdienst soll nicht nur Abendmahl einmal am Abend gefeiert werden, sondern es soll auch inhaltlich genau um solche Fragen gehen. Dieser Gottesdienst soll nicht ernst und ein bisschen steif daher kommen, er soll auf fröhliche Weise den Wert dieses für Christen so besonderen Rituals lebendig werden lassen.